Mehrzellen-DAB (ISOP, Schwarzstart) — ohne versteckte Knoten

N primaerseitig in Reihe geschaltete DAB-Zellen (Input-Series), sekundaerseitig gemeinsamer Bus (Output-Parallel). Primaerseite haengt nur an einem Lastwiderstand -- Startzustand ist der Schwarzstart (alle Zwischenkreise bei 0V), die Ladekurve entsteht rein aus der Reglerkaskade.

Zweistufige Regelung: PIctrl1 (Standard- ControlPI aus elmLib/ControlControl.js) regelt die Stapelspannung DAB1.vDcLeft_total_pu gegen 1.0 pu und liefert einen Phasen-/Leistungssollwert. Dessen Ausgang speist ISOPMod1 (ISOP_Modulator, 1:1 uebernommen aus DAB_multi_unsymmregler) -- N unabhaengige PI-Regler, einer je Zelle, die NUR die Abweichung vom Zellmittelwert ausregeln (Symmetrierung), waehrend die ControlPI-Vorgabe additiv in jede Zelle eingeht. Vorzeichen: primaerseitig haengt nur RLast (kein eigener Spannungserzeuger) -- Aufladen braucht Leistungsfluss von rechts nach links, also NEGATIVES phi. ControlPI nutzt dafuer vertauschte Ein-/Ausgangsbelegung (p_ref=Ist, p_act=Soll statt umgekehrt), damit w=Ist−Soll bei Unterspannung negativ wird -- ISOP_Modulator selbst ist dabei unveraendert.

Rechenkern ist MultiDAB_Zweitor: N ECHTE DAB1PhaseA-Instanzen wie bei DAB_multi3 (MultiDAB), aber OHNE versteckte globale Solver-Knoten fuer die Reihenverkettung. Jede Zelle wird bei festem Schaltzustand als exaktes affines Vierpol (Zweitor) sondiert (drei Auswertungen: a11, a12, c1 bzw. a21, a22, c2), der primaerseitige Reihenzwang danach rein arithmetisch aus den N Zell-Vierpolen geloest (Schur-Komplement) -- kein GMRES-Lauf ueber versteckte Knoten mehr noetig. Details zur Herleitung: Vorkonditionierung.

Verifikation: gegen die rohe DAB1PhaseA (N=1, Einzelzellenvergleich) und gegen echtes MultiDAB (N=2, mit Zellheterogenitaet) stimmen alle Groessen -- Zwischenkreisspannungen, Stroeme, Trafostroeme, Schaltzeitpunkte -- ueber die gesamte Trajektorie auf 1e-6 bis 1e-10 relative Abweichung ueberein (Rauschniveau des Loesers), zuletzt auch die Rechenzeit-Skalierung bis N=63 (Faktor ~9,4 gegenueber echtem MultiDAB). Companion-Seite mit dem Referenzkern: ../multidab/.

Testaufbau mit N=23 Zellen, elektrische Parameter und Zell-zu-Zell-Variation identisch zu DAB_multi3: Zelle 1 hat laut p_var1 20% mehr Zwischenkreiskapazitaet, Zelle 2 laut p_var2 30% weniger Streuinduktivitaet, Zelle 0 laut p_var3 doppelten Eigenverbrauch.

Reglerparameter (Startwerte, ungetestet): PIctrl1 mit kp=0.5, ki=20, Ausgang auf [−1, 1] begrenzt -- diese Gains sind eine erste Schaetzung (die aeussere Spannungsschleife operiert auf einem deutlich groesseren Fehlerbereich als der innere Zellausgleich), noch nicht gegen den echten Schwarzstart-Einschwingvorgang getestet. Ggf. Anpassung noetig, falls die Ladekurve zu aggressiv oder zu langsam ist.

Ein- und Ausgangsspannung, pu
Zwischenkreisspannungen links, je Zelle
Zwischenkreisspannungen links (min/mean/max ueber alle Zellen), pu
Diagnose: Vierpol-Aufbauten / Rueckrechnungen (kumulativ)
Aeussere Spannungsregelung (ControlPI): P-Anteil, Ausgang, Regelabweichung w
Konsistenzcheck: ControlPI-Ausgang == ISOP_Modulator-Eingang (muessen deckungsgleich sein)
Primaer: Reihenstrom / Sekundaer: Summenstrom, pu
Sekundaerbus: DC-Strom MultiDAB_Zweitor vs. Quelle
Primaerer Reihenstrom (identisch fuer alle Zellen)
Modulator -> Bruecke: Sollwinkel phi (min/mean/max ueber alle Zellen), Grad
Zellausgleich: Regelabweichung w=vL_pu-Mittelwert, Beispielzellen 0/1/2
Reglerausgaenge: Summe und I-Anteil (min/mean/max ueber alle Zellen), pu